Sollte dieses E-Mail nicht einwandfei zu lesen sein, klicken Sie bitte hier. 
 
Titelbild
 Interdisziplinarität und Interprofessionalität leben

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Akkreditierung unserer vier Bachelor-Studiengänge gilt seit Mai vorbehaltlos. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement akkreditierte die Studiengänge bereits im November 2009 mit Auflagen – diese nahmen wir zum Anlass für eine erste umfassende Revision der Bachelor-Studiengänge mit einer Stärkung der interprofessionellen Module. Die revidierten Studiengänge starten erstmals im Herbst 2012.
Die Institute für Physiotherapie und Ergotherapie forschen zum Thema „Robotik und autonome Geräte im sozialen Bereich“. Dabei arbeiten sie interdisziplinär mit zwei weiteren Instituten der ZHAW zusammen. Das Projekt zielt darauf ab, möglichst realistische Zukunftsszenarien für den Einsatz von Robotik im sozialen Bereich zu entwerfen und schafft so eine Basis für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft.
Beides zeigt, dass wir mit unseren Leistungen Interdisziplinarität und Interprofessionalität leben und so zu einer stärkeren Zusammenarbeit im Gesundheitswesen beitragen.
Im aktuellen Newsletter erfahren Sie mehr über weitere Entwicklungsschritte und erhalten wie immer Hinweise auf unsere Veranstaltungen.

Freundliche Grüsse und viel Spass beim Lesen!

Peter C. Meyer, Direktor ZHAW Departement Gesundheit
 Inhaltsverzeichnis

Revision der Studiengänge
Einsatz von Robotern
Aufbruch in ein nomadisches Land
Kaiserschnittgeburten
Gesundheit für alle!
Der diabetische Fuss
CAS Best Practice in Ergotherapie
Wissensaustausch der Gesundheitsberufe
Jahrestagung Kardiologie
Die Welt braucht Hebammen
Impressum
 
 
Feierliche Übergabe der BSc-Akkreditierungsurkunden

 
Die Akkreditierungsurkunden der Bachelor-Studiengänge Ergotherapie, Hebamme, Pflege und Physiotherapie wurden Anfang Mai von Werner Inderbitzin, Gründungsrektor der ZHAW, in feierlichem Rahmen an das Departement Gesundheit übergeben. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement akkreditierte die vier Studiengänge bereits am 30. November 2009 mit Auflagen - jetzt gilt die Akkreditierung vorbehaltlos. Das Departement Gesundheit nahm die Auflagen von 2009 zum Anlass für eine erste umfassende Revision der Bachelor-Studiengänge. Die revidierten Studiengänge starten erstmals im Herbst 2012.

Interview mit Emanuel Feusi
Bachelorstudiengänge (BSc)

 
Robotik und autonome Geräte im sozialen Bereich

Fragen an Heidrun Becker, Stellvertretende Leitung Forschung & Entwicklung Ergotherapie

Um was geht es im Projekt?
In der Studie werden Chancen und Risiken des Einsatzes von Robotern bzw. autonomen Geräten in den Bereichen Betreuung, Rehabilitation, Pflege und Therapie abgeschätzt. Der Einsatz birgt gesellschaftliche, wirtschaftliche und individuelle Chancen, wirft aber auch eine Reihe von Fragen auf. Aktuell erfährt das Thema Robotik eine breite Aufmerksamkeit in den Medien, da eine neue Generation von Geräten in Entwicklung ist. Diese Dienstleistungsroboter sind dafür gedacht, komplexere Aufgaben im Alltag der Menschen zu übernehmen.

Welche Ziele werden dabei verfolgt?
Die geplante, interdisziplinäre Studie zielt darauf ab, möglichst realistische Zukunftsszenarien mittelfristiger Perspektive zu entwerfen. Die Szenarien sollen verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie Robotik sich in der Versorgung von Menschen mit Betreuungs-, Pflege- oder Therapiebedarf auswirken kann. Es soll aufgezeigt werden, was gesellschaftlich wünschenswert, ethisch und rechtlich vertretbar und technisch und ökonomisch machbar ist. Die Studie gibt Empfehlungen vor allem für politische Entscheidungsträger und Stakeholder.

Wie ist dieses Projekt entstanden?
Das Projekt ist durch eine Ausschreibung von TA Swiss zustande gekommen. Das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie, das Institut für Mechatronische Systeme und die Institute Ergo- und Physiotherapie haben sich gemeinsam beworben und den Zuschlag bekommen. Wir arbeiten interdisziplinär zusammen.

Wie gestaltet sich die interdisziplinäre Zusammenarbeit und wann rechnen Sie mit ersten Ergebnissen?
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit macht Spass und ist sehr interessant. Die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Instituten nimmt einen hohen Stellenwert ein. Mehr können wir durch die kurze Zeit der Zusammenarbeit noch nicht sagen. Im Herbst 2011 werden die erarbeiteten Ergebnisse bewertet und reflektiert.

Wir berichten in den nächsten Monaten darüber.


Projektbeschrieb
Blog für Forschung und Entwicklung ZHAW
Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung

 
Aufbruch in ein nomadisches Land



Die Ergotherapie ist in fast allen Ländern der Welt ein fest etablierter Teil des Gesundheitssystems. In der Mongolei hingegen ist dies nicht der Fall. Auf Wunsch verschiedener Interessensgruppen im Land sind der Weltverband der Ergotherapeuten (WFOT) und das Departement Gesundheit der ZHAW eine Partnerschaft mit der Hochschule für Medizinische Wissenschaften, der Health Science University Mongolia (HSUM) in Ulan Bator, eingegangen. Vertreterinnen und Vertreter des Departements trafen unter anderem Professor Tseren Dao, Direktor des Instituts für Pflege an der HSUM, um die zukünftige Zusammenarbeit zu besiegeln. Im folgenden Beitrag lassen wir Christiane Mentrup und Anja Christopher vom ZHAW Institut für Ergotherapie sowie Boldtbaatar Undral, Physiotherapeutin an der HSUM zu Wort kommen.

Bericht und Fotogalerie
Information und Anmeldung MSc in Ergotherapie

 
Das Institut für Hebammen forscht im Auftrag des BAG

Das Team Forschung & Entwicklung des Instituts für Hebammen freut sich über den Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), eine Literaturübersicht zum Thema Kaiserschnitt in der Schweiz zu erstellen. Hintergrund des Projekts ist die kontinuierlich ansteigende und im internationalen Vergleich relativ hohe Kaiserschnittrate. Die Literaturübersicht fokussiert auf die Gründe für diese Zunahme sowie die Konsequenzen für Mutter, Kind und das Gesundheitssystem. Darüber hinaus wird das Projekt zukünftigen Forschungs- und Entwicklungsbedarf ausweisen.

Das Projekt befindet sich im Anfangsstadium, wir berichten demnächst über erste Ergebnisse.

Projektbeschrieb

 
Ottawa Charta - Gesundheit für alle!

Vor 25 Jahren verabschiedete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ottawa Charta mit dem Ziel ein globales Verständnis von Gesundheitsförderung zu schaffen. Wurde dieses Ziel erreicht?

An der After Work Lecture (AWOL) vom 3. Mai 2011 erörterte Heidi Höppner, Professorin für Physiotherapie an der Fachhochschule Kiel, in wie weit das Thema Gesundheitsförderung und Prävention in der Gesellschaft und dem Gesundheitswesen verankert ist.

Vollständiger Bericht
Weitere After Work Lectures

 
Der diabetische Fuss

 
Für die Prävention und Behandlung von Fussläsionen bei Diabetes-Patienten hat das Forschungsteam des Instituts für Pflege ein Infopaket bestehend aus vier Broschüren herausgegeben.

Anita Keller-Senn, Pflegeexpertin und Wissenschaftliche Assistentin und Prof. Dr. Lorenz Imhof, Leiter Forschung & Entwicklung am Institut für Pflege haben im Rahmen eines Forschungsprojekts über Diabetes, ein Schulungsprogramm zum Thema „Der diabetische Fuss“ erarbeitet. Die nun vorliegenden vier Broschüren „Ursachen und Warnsignale“, „Vorsorge-Was können Sie selber tun?“, „Fusspflegetagebuch“ und „Fussgymnastikübungen“ richten sich an Betroffene und ihre Angehörige, Pflegefachpersonen, Spitäler sowie Ärztinnen und Ärzte, kurz: an alle die mit dem Thema Diabetes zu tun haben. Sie vermitteln auf verständliche Art und Weise, worauf es bei der Prävention und Fusspflege bei einer Diabeteserkrankung ankommt.

Das positive Feedback aus der Praxis als auch von Patienten zeigt, dass dieses Infopaket von grossem Nutzen im Sinne von Prävention und Patientenedukation ist. Die Umsetzung der Broschüre unterstützten das Kantonsspital Winterthur, publicare, Mölnlycke Health Care sowie die Schweizerische Diabetes-Stiftung. Dem Kantonsspital Frauenfeld sei als Praxispartner in der Erarbeitung der Studie ebenfalls gedankt.

Für Auskünfte und Bestellungen kontaktieren Sie bitte Anita Keller-Senn (anita.keller-senn@zhaw.ch)

Forschung Pflege

 
CAS Best Practice in Ergotherapie

 
In dieser Weiterbildung geht es einerseits um die arbeitsfeldspezifische Fachvertiefung anderseits um eine arbeitsfeldübergreifende Kompetenzerweiterung. Daraus lassen sich neue Möglichkeiten und Angebote im Berufsalltag der Ergotherapie erkennen und begründen sowie entsprechende Projekte entwickeln.

Das CAS richtet sich an berufstätige Ergotherapeutinnen und -therapeuten. Die Teilnehmenden erhalten eine fundierte fachliche Vertiefung im gewählten Arbeitsfeld:
Neurologie, Pädiatrie oder Psychiatrie.

Die Weiterbildungen am Institut für Ergotherapie sind in Form von Modulen aufgebaut und werden im Baukastensystem angeboten. Das CAS umfasst drei aufeinander aufbauende Module à je 5 ECTS-Punkten.

Information und Anmeldung
Weiterbildung Ergotherapie

 
2. Swiss Congress for Health Professions

 
Abstract Eingabe offen: Wir organisieren den 2. Swiss Congress for Health Professions. Dieser findet am 31. Mai und 1. Juni 2012 in Winterthur statt. Forschende und Dozierende der Fachhochschulen im Bereich Gesundheit können ihre Beiträge bis zum 30. September 2011 einreichen.

Der Swiss Congress for Health Professions (SCHP) ist eine Plattform für den Wissensaustausch unter den Fachhochschul-Gesundheitsberufen:

- Ergotherapie
- Ernährung und Diätetik
- Hebammen
- Pflege
- Physiotherapie
- Medizinisch-technische Radiologie (Romandie)

Weitere Informationen und Abstract-Eingabe

 
Schweizerische Gesellschaft für Kardiologie Jahrestagung - die Pflege ist mit an Bord

Vom 8. - 10. Juni 20011 fand in Basel die Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie (SGK) unter dem Motto „Sport und Herz“ statt. In Zusammenarbeit mit der Akademischen Fachgesellschaft Kardiovaskuläre Pflege (AFG Kardiovaskuläre Pflege), des Schweizerischen Vereins für Pflegewissenschaft (VfP) und der Arbeitsgruppe Kardiovaskuläres Assistenz- und Pflegepersonal (AG-KAP) des SGK wurden erstmalig wissenschaftliche Beiträge und Workshops von Pflegefachpersonen und Pflegewissenschaftlerinnen angeboten.
Aus der ZHAW Departement Gesundheit engagierten sich Frau Zigan und Prof. Dr. Mahrer Imhof in der Leitung, Organisation und Durchführung und konnten damit wichtige Impulse setzen. Sehr positive Rückmeldungen von Teilnehmenden und Gratulationen zu diesem „historischen Ereignis“ bestätigten, dass die Pflegewissenschaft zunehmend auf Interesse stösst.


Beitrag von Romy Mahrer und Nicole Zigan

 
Rückblick zum Internationalen Hebammentag

 
Studierende und Dozierende des Instituts für Hebammen machten zum Internationalen Hebammentag vom 5. Mai mobil. Rund 200 Hebammen und andere Interessierte versammelten sich für die Anliegen der Hebammen in einem Umzug. Mit Ballonen und Plakaten zogen sie durch Winterthur und machten auf die Rolle der Hebammen in der Gesellschaft aufmerksam.

Die bunte Parade vertrat ernste Anliegen. „Die Welt braucht Hebammen - mehr denn je!“ war nicht von ungefähr das Motto des Internationalen Hebammenverbandes ICM. Das Thema hat auch in der Schweiz Brisanz. Verkürzte Spitalaufenthalte im Wochenbett werden grösseren Betreuungsaufwand zu Hause nach sich ziehen. Ob dann genug Hebammen für die Mütter und ihre Familien zur Verfügung stehen, ist fraglich.

Beim Empfang vor dem Stadthaus unterstützte die Gemeinderatspräsidentin Ursula Bründler die Anliegen der Hebammen. “Es ist wichtig, wie wir auf die Welt kommen“, hielt sie fest und dass es sich lohne, sich für den Berufsstand einzusetzen, denn, so die Gemeinderatspräsidentin: „Sie haben den wohl schönsten Beruf der Welt!“.

Auf dem Technikum-Vorplatz bot eine Standaktion der Studentinnen vertiefte Informationen zu Beruf und Berufsorganisationen sowie ein rege genutztes Fotoshooting mit Übungs-Babybauch.

Der Hebammentag war ein Erfolg. Deshalb wird er an der ZHAW institutionalisiert und jedes Jahr von den Studierenden und Dozierenden neu aufgezogen.

Fotogalerie
Medienberichte (rechte Spalte)

 
Impressum

Redaktion: Kommunikationsstelle ZHAW Departement Gesundheit, Winterthur
Titelbild: Pia Zanetti, Zürich
Weitere Bilder: John Canciani, Winterthur und andere

 
 
Info-Veranstaltungen
Zu allen Info-Veranstaltungen im Bereich Weiterbildung

Zu allen Info-Veranstaltungen im Bereich BSc und MSc
 
Jahrestreffen des Florence-Network
Das diesjährige Treffen des Florence-Netzwork fand im April in Lissabon statt. Das Thema lautete: „From diagnosis to outcomes: Researching nursing and midwifery interventions. Educational Challenges“.
Mehr Informationen zum diesjährigen Treffen Florence Network
 
Prof. Dr. Astrid Schämann
Leiterin Institut für Physiotherapie in die SAMW gewählt
Erstmalig wurde eine Vertreterin der Therapiewissenschaften als Gast in die Schweizerische Akademie für Medizinische Wissenschaften (SAMW) gewählt. Nun gibt es die Möglichkeit der Verlinkung der therapeutischen Wissenschaften mit den medizinischen Wissenschaften.

Wir wünschen Astrid Schämann eine gelingende Zusammenarbeit und gratulieren herzlich.
 
SBK-Kongress
vom 18. - 21. Mai
Das Institut für Pflege nutzte den Anlass zum fachlichen Austausch und zum Gespräch mit zukünftigen Studierenden.
Fotogalerie SBK
Poster SBK
 
 
 
 
 Kontakt - Abonnieren - Abmelden - Archiv - Rechtliche Hinweise