Der offizielle Newsletter des ZHAW Departements Gesundheit.
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ZHAW Gesundheit
29. November 2017
Sehr geehrte Damen und Herren

Wir alle wünschen uns, von kompetenten Pflegefachpersonen, Hebammen, Ergotherapeutinnen und Physiotherapeuten behandelt und begleitet zu werden. Doch fallen solche Personen weder vom Himmel noch können sie im Schnellverfahren ausgebildet werden. Eine zusätzliche Herausforderung ist, die gut ausgebildeten und erfahrenen Spezialistinnen und Spezialisten in ihren Berufen zu halten. Und die Schweiz kann nicht mehr so viele Fachleute aus dem Ausland anziehen. Gleichzeitig kommen durch die älter werdende Bevölkerung mehr Aufgaben auf die Gesundheitsfachpersonen zu.

Einzelne Massnahmen können dieses Ungleichgewicht nicht beheben. Doch viele kleine Schritte tragen dazu bei: etwa die wissenschaftliche Untersuchung, mit welchen Mitteln der Ausstieg aus den Gesundheitsberufen vermieden werden kann, oder das berufspolitische Engagement unserer Studierenden in Bern und nicht zuletzt die persönliche Weiterbildung der Health Professionals. Lesen Sie mehr dazu in unserem Newsletter.

Freundliche Grüsse
Andreas Gerber-Grote, Direktor ZHAW-Departement Gesundheit
Massnahmen gegen den Fachkräftemangel
Massnahmen gegen den Fachkräftemangel
Das «Competence Network Health Workforce» (CNHW) der Schweizer Fachhochschulen Gesundheit möchte dem Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen entgegenwirken. Forschende der ZHAW arbeiten dabei in sechs Teilprojekten an der Verbesserung der Datenlage und entwickeln Massnahmen, damit Fachkräfte länger in ihrem Beruf arbeiten.
Am 25. und 26. Oktober 2018 organisiert das Netzwerk eine internationale Konferenz in Bern.
Mehr zum Competence Network Health Workforce (CNHW)
Zur internationalen Konferenz in Bern
Skills-Unterricht auf dem Bundesplatz
Skills-Unterricht auf dem Bundesplatz
Studierende im Bachelorstudiengang Pflege waren bei der Unterschriftenübergabe der Pflegeinitiative in Bern mit dabei. Ein Ziel der Volksinitiative ist es, den Pflegeberuf aufzuwerten, attraktivere Arbeitsbedingungen zu schaffen und den Pflegenden mehr Kompetenzen bei Entscheidungen zu verleihen. Anstoss für die Reise nach Bern gab ein Modul über die Entwicklung des Pflegeberufs. «Hier in Bern konnten die Studierenden nun hautnah miterleben, wie sich politische Anliegen umsetzen lassen», freut sich Irène Ris, Studiengangleiterin Bachelorstudium Pflege.
Mehr zur Pflegedelegation in Bern
nachhaltige Geburtshilfe
Für eine nachhaltige Geburtshilfe
Vertreterinnen und Vertreter aus Gesundheitswesen und Politik, Verbänden und Bildungsinstitutionen engagieren sich für eine gesundheitlich und finanziell nachhaltige Geburtshilfe in einer Interessengemeinschaft. Dies ist ihrer Meinung nach wichtig, denn die Mutterschaftsbetreuung in der Schweiz weist systemische Schwächen auf, wie zum Beispiel die zu hohen Kosten, der Mangel an Gesundheitspersonal oder die hohe Kaiserschnittrate.
Zu den Forderungen der IG Nachhaltige Geburtshilfe
CCT: Schritt für Schritt zu einem Titel
Schritt für Schritt zu einem Titel
Möchten Sie Weiterbildungsluft schnuppern, ohne sich gleich für ein längeres Programm zu verpflichten? Die Current Clinical Topics (CCT) für Hebammen und Physiotherapeutinnen und -therapeuten bieten dazu den idealen Einstieg. In den ein- und zweitägigen Kursen werden spezifische Fragestellungen aus der klinischen Praxis vertieft. Die Weiterbildungskurse sind modular aufgebaut: Sie lassen sich einzeln absolvieren, nach persönlichen Interessen kombinieren und können an grössere Module angerechnet werden.
Zu den CCT für Hebammen
Zu den CCT für Physiotherapeuten
Dolmetschen im Gebärsaal
Missverständnisse in der Geburtshilfe
Sprachliche Barrieren können zu gravierenden Missverständnissen führen, wenn beispielsweise fremdsprachige Frauen Worte wie Kaiserschnitt, Abtreibung oder Unterbindung nicht verstehen. Ein Artikel im «Tages-Anzeiger» vom 19. November beschreibt den Fall einer Frau aus Eritrea, die deswegen ungewollt abgetrieben hat. Ein Team von Forschenden hat die Kommunikation in der geburtshilflichen Vorsorge mit Migrantinnen untersucht und sieht dringlichen Handlungsbedarf. Ihre Empfehlung: Interkulturelles Dolmetschen soll in den Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung aufgenommen werden und flächendeckend für die stationäre und ambulante Versorgung verfügbar sein.
Mehr zum Forschungsprojekt
Artikel «Missverständnisse im Gebärsaal» (PDF)
Mehr aus der Forschung
Mehr aus der Forschung
Achtsamkeitstraining für Schlaganfallbetroffene
Faircare : Mit wenigen Klicks zu gezielter Hilfe im Alter
Nutzen und Einfluss digitaler Elternratgeber
Betreuung durch frei praktizierende Hebammen nimmt zu
Weitere Meldungen zu Forschung und Entwicklung
Kurz notiert
Neues Vitamin G
Vom Handwerkschirurgen zum Health Professional
Hätte sich eine Heilgymnastin Anfang 20. Jahrhundert vorstellen können, dass Patienten dereinst mit Robotern trainieren? Seit wann arbeiten Hebammen im Spital? Und wird die Advanced Practice Nurse dem Hausarzt bald den Job streitig machen? Solchen und anderen Fragen geht das aktuelle «Vitamin G» nach.
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ENPHE-Award
Award für Masterarbeit in Physiotherapie
An der diesjährigen Konferenz des European Network of Physiotherapy in Higher Education in Reykjavík gewann MSc-Absolventin Esther Gamper von der ZHAW mit ihrer Masterarbeit «Outdoor walking training in severe COPD, a feasibility randomized controlled trial» den 1. Preis.
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Neue Leitung Institut für Pflege
Neue Leitung Institut für Pflege
Die promovierte Pflegewissenschaftlerin Katharina Fierz übernimmt per 1. April 2018 die Leitung des ZHAW-Instituts für Pflege. Ihre Vorgängerin Heidi Longerich geht Ende März 2018 in Pension. Katharina Fierz stärkt die Fachkompetenz des Instituts in den Themen Advanced Practice Nursing (APN), neue Betreuungsmodelle und Hochschullehre.
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Wie neue Technologien die Arbeit von Physiotherapeuten verändern
Eveline Graf, Bewegungswissenschaftlerin
Werden Exoskelette in Zukunft Rollatoren ablösen? Die Bewegungswissenschaftlerin Eveline Graf arbeitet in Projekten der Forschungsstelle Physiotherapie darauf hin. Im Bewegungslabor untersucht sie den menschlichen Gang und entwickelt gemeinsam mit anderen Forschenden aus Europa ein weiches Exoskelett. Die leichte Stützstruktur kann den Einschränkungen des Trägers individuell anpasst werden.
Zum Interview
Veranstaltungen
Anlass Datum
After Work Lecture: Kultivierung von Achtsamkeit und Mitgefühl Di, 5.12.2017
Infoveranstaltung Bachelorstudiengänge Departement Gesundheit Do, 7.12.2017
After Work Lecture: Group Therapies with Children and Adolescents Di, 19.12.2017
Ergotherapie: Abschlusspräsentationen der Projektwerkstatt 2017 Fr, 22.12.2017
Symposium Akutstationäre Physiotherapie Fr, 19.1.2018
APN Symposium: Adressing Future Health Care Needs in Practice Fr, 19.1.2018
2. Winterthurer Ergo-Gipfel: Wie arbeiten wir in Zukunft? Sa, 3.2.2018
Symposium Therapie in der Pädiatrie: Physio und Ergo Hand in Hand Sa, 24.3.2018
Das gesamte Veranstaltungsprogramm des Departements Gesundheit finden Sie auf der Website unter www.zhaw.ch/gesundheit/veranstaltungen