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ZHAW Gesundheit
21. Juni 2017
Sehr geehrte Damen und Herren

Kürzlich wurde ich bei einem Anlass auf den Start des Masterstudiengangs Hebamme angesprochen. Ein älterer Herr meinte: «Als mir Ihr Vorgänger erklärt hat, dass es einen Master für Hebammen braucht, da habe ich gelacht und ihn gefragt: Für Mehrlingsgeburten?»

Diese Äusserung machte mich nachdenklich: Warum wollen wir jedes Risiko bei der Geburt eines Kindes vermeiden und haben zugleich kein Verständnis, dass die Hebammen dafür auch bestens ausgebildet sein müssen? Wissenschaftliche Studien zeigen: Kinder, die auf natürlichem Wege auf die Welt kommen und gestillt werden, haben eine andere Darmflora als ungestillte oder per Kaiserschnitt geborene. Was das für die Entwicklung von Krankheiten bedeutet, wissen wir noch gar nicht. Daher sollten wir uns gut überlegen, wie wichtig uns sehr gut ausgebildete Hebammen sind, die unsere hohe Rate an Kaiserschnitten senken helfen und die Mütter darin bestärken, zu stillen.

Ich wünsche Ihnen eine kurzweilige Lektüre.

Freundliche Grüsse
Andreas Gerber-Grote, Direktor ZHAW-Departement Gesundheit
Grünes Licht für den Hebammenmaster
Grünes Licht für den Hebammenmaster
Der Masterstudiengang für Hebammen der Berner Fachhochschule BFH und der ZHAW startet definitiv am 18. September 2017. Für Kurzentschlossene steht das Anmeldefenster noch offen. Unter den ersten Studentinnen ist Carmen Dünki. Sie hat klare Vorstellungen, was sie mit der Masterausbildung anstrebt und wie sie diese mit dem Berufsalltag als Hebamme vereinbaren will. Im Film erläutert sie ihre Motive und Ziele.
Mehr Infos und Film
Tiere helfen in der Therapie
Tiere helfen in der Therapie
Meerschweinchen füttern oder einen Hund spazieren führen – Tiere wirken beruhigend und motivierend. Und sie werten nicht. Darum werden sie in der Therapie bei Menschen mit Beeinträchtigungen eingesetzt. Dies beleuchtet ein Beitrag von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), in dem auch die Ergotherapeutin und ZHAW-Absolventin Esther Renggli zu Wort kommt.
Zum Film
Aufhören mit operieren!
Aufhören mit Operationen!
Rückenschmerzen sind so häufig wie Erkältungen. In den meisten Fällen sind sie harmlos und verschwinden innerhalb von zwei Wochen von alleine. Deshalb ist eine Operation nicht immer der beste Weg. Oftmals hilft gezieltes Training besser, sagt Hannu Luomajoki, Leiter Masterprogramm für muskuloskelettale Physiotherapie. Auch Knieschmerzen können so langfristig gelindert werden. Warum wird trotzdem so viel operiert?
Medienberichte zum Thema
«I wöt jetzt Hebamme werde!»
«I wöt jetzt Hebamme werde!»
Wenn Themen rund um Schwangerschaft und Geburt auf dem Lehrplan stehen, wenden sich Schulen gerne an Hebammendozentinnen. In einem Testlauf kehrten Letztere den Spiess nun um und luden eine fünfte Primarschulklasse in die Skillsräume des Instituts für Hebammen ein. Von besonderem Interesse war dabei der Schwangerenbauch der Simulationspuppe SimMom, den es zu ertasten und abzuhören galt. Der altersgerechte Unterricht war ein Erfolg, Mädchen wie Jungen beteiligten sich mit grosser Begeisterung.
Mehr zum Unterricht
Bachelorarbeiten zum Anfassen
Bachelorarbeiten zum Anfassen
Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit haben sich die Studierenden des sechsten Semesters über mehrere Monate hinweg in ein berufsrelevantes Thema vertieft. Am Tag der Bachelorarbeiten am Freitag, 30. Juni, stellen sie ihre Resultate der Öffentlichkeit vor. Ob PowerPoint, Poster, Science Slam oder Round Table – lassen Sie sich von den Präsentationen überraschen. Die besten Arbeiten werden von Vertretern der Berufsverbände ausgezeichnet.
Zum Programm
Weiter kommen: Neue Weiterbildungsbroschüren
Weiterkommen: Neue Weiterbildungsbroschüren
Interessieren Sie sich für eine Weiterbildung am ZHAW-Departement Gesundheit? Die Institute für Ergotherapie, Hebammen, Pflege und Physiotherapie haben neue Übersichtsbroschüren publiziert. Das breite Angebot reicht von eintägigen Weiterbildungskursen bis hin zu Masterstudiengängen. Schauen Sie rein, kommen Sie weiter!
Zu den Weiterbildungen Ergotherapie
Zu den Weiterbildungen Hebamme
Zu den Weiterbildungen Pflege
Zu den Weiterbildungen Physiotherapie
Fakten zum Stillen
Die meisten Mütter stillen – aber zu kurz
In der Schweiz stillen 95 Prozent der Mütter ihr Kind von Beginn an. Häufig jedoch nur für eine kurze Zeit. Nach drei Monaten wird nur noch die Hälfte der Babys gestillt. Was sind Gründe für die Umstellung auf Schoppenmilch? Was sind fördernde Faktoren, dass Babys länger gestillt werden? Julia Dratva, Leiterin der Forschungsstelle Gesundheitswissenschaften, ist diesen Fragen in der nationalen Stillstudie «SWIFS» nachgegangen.
Zum Artikel im «Magazin Baby und Kleinkind»
Kurz notiert
Das Lebensende thematisieren
Neues «Vitamin G» zum Thema Lebensende
Das einzig Sichere im Leben ist der Tod. Doch das Wissen um unsere Sterblichkeit bringt viel Ungewissheit in unser Dasein. Welchen Platz hat das Lebensende in unserem Gesundheitssystem, das darauf getrimmt ist, Gesundheit zu erhalten und Krankheit zu tilgen? Mehr dazu in der neusten Ausgabe des Magazins «Vitamin G».
mehr ...
Statistik – Handbuch für Therapeuten
Statistik – Handbuch für Therapeuten
Grundkenntnisse in Statistik sind unerlässlich, will man die Bedeutung und die Qualität von Forschungsergebnissen beurteilen und hinterfragen können. Physiotherapie-Dozent André Meichtry vermittelt in seinem soeben erschienenen Buch «Statistik – Handbuch für Therapeuten» auf verständliche Art und Weise das nötige Rüstzeug.
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Gute Noten für das Betriebliche Gesundheitsmanagement
Gute Noten für das Betriebliche Gesundheitsmanagement
Die durch Gesundheitsförderung Schweiz erneut verliehene Auszeichnung «Friendly Work Space» zeigt: Betriebliches Gesundheitsmanagement wird am Departement Gesundheit nicht nur gelehrt und erforscht, sondern auch gelebt.
mehr ...
Irene Etzer-Hofer, Leiterin Fachstelle Betriebliches Gesundheitsmanagement
Irene Etzer-Hofer, Leiterin Fachstelle Betriebliches Gesundheitsmanagement
Zum Interview
Veranstaltungen
Anlass Datum
Tag der Bachelorarbeiten Fr, 30.6.2017
After Work Lecture «Differentialdiagnose bei Problemen in Hals- und Brustwirbelsäule» Di, 11.7.2017
Antrittsvorlesung Julia Dratva und Frank Wieber Di, 22.8.2017
Klein und Gross bewegt: Gesundes Bewegen von Kindern und ihren Familien Sa, 9.9.2017
After Work Lecture «PedNet Bern – Netzwerk für pädiatrische Forschung: Ansprüche und Machbarkeit» Di, 12.9.2017
Symposium Klinische Fachspezialisten: Neue Funktionen in der interprofessionellen Versorgung Fr, 15.9.2017
Symposium Technologien in der Therapie Sa, 16.9.2017
Infoveranstaltung Bachelorstudiengänge Departement Gesundheit Do, 28.9.2017
Informationsabend Weiterbildung in den Gesundheitsberufen Mi, 4.10.2017
Das gesamte Veranstaltungsprogramm des Departements Gesundheit finden Sie auf der Website unter www.zhaw.ch/gesundheit/veranstaltungen