ZHAW Departement Gesundheit
9. Dezember 2015
ZHAW exportiert Pflegeweiterbildung nach China
Sehr geehrte Damen und Herren

Wie in der Schweiz steigt in China die Zahl der betagten und demenzkranken Menschen rasant. Und wie in der Schweiz fehlt ausgebildetes Pflegepersonal. Um dies zu ändern, unterstützt unser Institut für Pflege die chinesische Universität Qingdao dabei, ein Weiterbildungsangebot aufzubauen.

Zwei von unseren Studierenden können dieses Jahr einen besonderen Erfolg feiern: Die beiden Ergotherapiestudentinnen Fabienne Thomann und Irina Rodriguez wurden für ihre Lernspielbox für Kinder mit Lebensmittelallergie mit dem «aha!award» des Allergiezentrums Schweiz ausgezeichnet.

Ich freue mich, Ihnen meinen Nachfolger PD Dr. med. Andreas Gerber-Grote vorzustellen. Nach zehn Jahre Aufbauarbeit am Departement Gesundheit gehe ich Ende April in Pension. Lesen Sie mehr zu meinem Nachfolger im Newsletter.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes 2016.

Freundliche Grüsse
Peter C. Meyer, Direktor ZHAW Departement Gesundheit
Neuer Direktor ZHAW Gesundheit
Neuer Direktor am Departement Gesundheit
PD Dr. med. Andreas Gerber-Grote wurde vom Zürcher Fachhochschulrat zum neuen Direktor des Departements Gesundheit ernannt. Der Mediziner und Theologe tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Peter C. Meyer an, der nach zehn Jahren Aufbauarbeit am Departement Gesundheit als Gründungsdirektor Ende April 2016 in den Ruhestand tritt. Sein Nachfolger nimmt am 1. Mai 2016 seine Arbeit in Winterthur auf. Zurzeit leitet er das Ressort Gesundheitsökonomie am Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in Köln.
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Spiel Lebensmittelchaos
Spielerisch lernen
Wie lernen Vorschulkinder mit Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie, was sie essen dürfen und was nicht? Bis jetzt gab es kaum kindgerechtes Informationsmaterial. Die beiden Ergotherapiestudentinnen Fabienne Thomann und Irina Rodriguez entwickelten deshalb in einer Projektarbeit an der ZHAW das Spiel «Lebensmittelchaos». In verschiedenen Spielvarianten wie Doppelpack, Lebensmittelpolizei und Lebensmitteldetektiv lernen Kinder spielerisch und bildhaft, welche Nahrungsmittel ihnen gesundheitliche Probleme bereiten. Das Spiel wurde mit dem «aha!award» ausgezeichnet und ist jetzt im Handel erhältlich.
Mehr zum Spiel
BSc Gesundheitsförderung und Prävention
Neu und einzigartig
Gesund sein und bleiben: Fachpersonen für Gesundheitsförderung und Prävention entwickeln Massnahmen, um die Gesundheit am Arbeitsplatz, in der Schule und in der Freizeit zu stärken. Neu können sie sich dafür am Departement Gesundheit in einem Bachelorstudiengang qualifizieren. Für Interessierte findet am 7. Januar 2016 eine Infoveranstaltung zum schweizweit einzigartigen Studiengang statt. Weiterhin können sich auch Organisationen aus dem Bereich Public Health melden, die als Praktikumspartner im neuen Studiengang mitwirken möchten.
Lesen Sie mehr zum neuen Studiengang
ZHAW Pflegeweiterbildung in China
ZHAW bildet Pflegefachpersonen in China aus
Die Zahl der betagten und demenzkranken Menschen steigt in China rasant. Wie in der Schweiz fehlt ausgebildetes Pflegefachpersonal. Mit dem Diploma of Advanced Studies (DAS) in Gerontologischer Pflege an der Universität Qingdao leistet die ZHAW Hilfe zur Selbsthilfe. Dazu ist das an der ZHAW bereits bestehende DAS an die chinesischen Verhältnisse angepasst worden. Der erste Lehrgang startet im Januar 2016 in Qingdao. Damit die Universität in China die Weiterbildung in Zukunft selbst anbieten kann, startet auch ein Diplomlehrgang für Dozierende.
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MAS Interprofessionelles Schmerzmanagement
Gemeinsam gegen Schmerz
Nahezu 1,2 Millionen Menschen in der Schweiz leiden an komplexen oder chronischen Schmerzen, die sich zum Teil stark auf den Alltag, die Arbeit und das soziales Leben auswirken. Das Thema Schmerz ist vielschichtig. Deshalb kümmert sich heute meistens ein interprofessionell zusammengesetztes Team um die Patientinnen und Patienten. Um die Schmerzen koordiniert zu behandeln, richtet sich der neue MAS Interprofessionelles Schmerzmanagement nicht nur an Pflegefachpersonen, Ergo- und Physiotherapeuten, sondern auch an Ärzte und Psychologen.
Zum Aufbau und Inhalt des MAS
CAS Schularzt
CAS Schularzt – für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Wie können die Gesundheitskompetenzen von Schülerinnen und Schülern gestärkt werden? Wie kann ihnen Wissen über Gesundheit und Krankheit vermittelt werden? Diesen Fragen widmen sich Schulärztinnen und Schulärzte in Zusammenarbeit mit Schulen und Präventionsfachstellen. Zudem beraten sie Lehrpersonen, Eltern und Behörden in medizinischen Fragen. Im Auftrag des Volksschulamtes und des Schulärztlichen Dienstes des Kantons Zürich bietet das Zentrum für Gesundheitswissenschaften der ZHAW ab nächstem Frühjahr erstmals ein neues CAS Schulärztin/ Schularzt an.
Nähere Infos zum neuen CAS
Neue Charta für die Gesundheitsförderung
Neue Charta für Gesundheitsförderung in Hochschulen
Fachpersonen, Studierende und politische Entscheidungsträger aus 45 Ländern arbeiteten an der Entwicklung der Okanagan Charta mit. Die Charta ruft Hochschulen dazu auf, das Thema Gesundheit in ihrer Unternehmenspolitik zu verankern und eine Umgebung zu gestalten, welche die Gesundheit, das Wohlbefinden und die persönliche Entwicklung aller Studierenden und Mitarbeitenden unterstützt. Regula Neck und Marisa Delannay von der Fachstelle Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) reisten als Schweizer Delegation nach Kanada und arbeiteten an der Charta mit.
Mehr zur Charta
Barrierefreie Kommunikation mit schwangeren Migrantinnen
Barrierefreie Kommunikation mit schwangeren Migrantinnen
Für schwangere Migrantinnen mit mangelnden Sprachkenntnissen ist es oft schwierig, eine adäquate geburtshilfliche Versorgung zu erhalten. Das Bundesamt für Gesundheit und die Fachstelle für Rassismusbekämpfung unterstützen daher das neue Forschungsprojekt BRIDGE, das die Verständigung in der vorgeburtlichen Betreuung von Migrantinnen verbessern soll. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern werden die kommunikativen Herausforderungen in dieser Situation erfasst und Empfehlungen für die Praxis erarbeitet.
Mehr zum Projekt BRIDGE
ErgoTrans
Übersetzern bei der Arbeit über die Schultern geschaut
Wie kann die Arbeit von Übersetzerinnen und Übersetzern erleichtert werden? Das interdisziplinäre Forschungsprojekt «Cognitive and Physical Ergonomics of Translation (ErgoTrans)» untersucht, welchen Einfluss ergonomische Eigenschaften des Übersetzerarbeitsplatzes auf den Arbeitsablauf haben. Es werden Faktoren identifiziert, die den Denkprozess stören können wie benutzerunfreundliche Programmfunktionen, Lärm oder unhandliche Eingabegeräte. Lesen Sie mehr, über die Ergebnisse der Studie der beiden Departemente Angewandte Linguistik und Gesundheit.
Zur Studie
Unbehandelte Schmerzen bei Demenzkranken
Unbehandelte Schmerzen bei Demenzkranken
Demenzkranke Menschen in Heimen erhalten oft nicht genügend schmerzlindernde Interventionen, da Pflegepersonen das spezifische Wissen zur klinischen Beurteilung von Schmerzsituationen fehlt. In der pflegegeleiteten Interventionsstudie «Pain Intervention for people with Dementia in nursing homes (PID)» werden Pflegende aller Qualifikationsstufen in der Schmerzeinschätzung trainiert. Weiter wird ein Aktionsplan für die Schmerzpatienten entwickelt, umgesetzt und evaluiert.
Die Eckdaten zum Projekt
Kurz notiert
Bulletin - Leben mit Behinderung
Neues Bulletin – «Leben mit Behinderung»
In der Schweiz leben rund 1.2 Millionen Menschen mit Beeinträchtigungen. Ihre Lebensentwürfe variieren ebenso wie die Hürden, die sie im Alltag überwinden. Im aktuellen Bulletin kommen Betroffene zu Wort, aber auch Forschende und Gesundheitsfachleute, die sich beruflich mit Fragen rund ums Thema Behinderung befassen.
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Winterthurer Jahrbuch 2016
Winterthurer Jahrbuch 2016
Die Stadt Winterthur birgt einen schier unerschöpflichen Vorrat an Erzählenswertem – im Jahrbuch werden einige besondere Geschichten gesammelt. Eine davon beschreibt, wie angehende Hebammen am Departement Gesundheit mit Simulationspuppen den Ernstfall trainieren.
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Lernen von Schwangeren
Lernen von Schwangeren
Für das laufende Semester haben alle Hebammenstudentinnen Kontakt zu einer schwangeren Frau gefunden. Die nächste Projektstaffel läuft ab September 2016. Wir danken allen Schwangeren, die mit ihrem Interesse und ihrer Teilnahme unser Studienprojekt möglich machen.
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Veranstaltungen
Anlass Datum
Infoveranstaltung Bachelorstudiengänge Departement Gesundheit Donnerstag, 10.12.2015
Antrittsvorlesung: «Inkontinenz, das verschwiegene Leiden» Dienstag, 15.12.2015
Abschlusspräsentationen der Projektwerkstatt Ergotherapie 2015 Freitag, 18.12.2015
Infoveranstaltung zum Bachelorstudiengang Gesundheitsförderung und Prävention Donnerstag, 7.1.2016
Symposium Akutstationäre Physiotherapie: «Kompetenzen von morgen» Freitag, 22.1.2016
APN Symposium 2016: «Prozesse der Zusammenarbeit – Implementierung von Advanced Practice Nurses ins Gesundheitssystem» Freitag, 22.1.2016
Das gesamte Veranstaltungsprogramm des Departements Gesundheit finden Sie auf der Website unter www.zhaw.ch/gesundheit/veranstaltungen