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INFOLETTER - ZHAW Soziale Arbeit  / Infostelle
 Infoletter vom 29. März 2012

Sehr geehrte Damen und Herren

Im Januar 2013 tritt das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht in Kraft. Die ZHAW, Departement Soziale Arbeit, bietet ab Februar 2013 einen entsprechenden CAS an. Informationen dazu und weitere Beiträge aus den Bereichen Weiterbildung, Studium sowie Forschung und Entwicklung finden Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und würden uns freuen, Sie an unseren Veranstaltungen zu begrüssen.

Herzliche Grüsse

Ihr Infoletter-Team

P.S.: Falls Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten möchten,
können Sie sich über diesen Link von der Verteilerliste austragen.
 Inhaltsverzeichnis

Neuer CAS Kindes- und Erwachsenenschutzrecht
Sabina Vella, Studiengangleiterin CAS Kindes- und Erwachsenenschutzrecht
Fragen und Antworten zum neuen CAS Kindes- und Erwachsenenschutzrecht
Podiumsveranstaltung «Master in Sozialer Arbeit und berufliche Perspektiven»
Master-Verteidigungen
Infoveranstaltungen zum Master in Sozialer Arbeit
SO.NEU.Adliswil – Sozialmonitoring in Neubaugebieten von Agglomerationsgemeinden
 
 
WEITERBILDUNG

 
Neuer CAS Kindes- und Erwachsenenschutzrecht

Bild Vella 
Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KES) tritt per 1. Januar 2013 in Kraft. Ab 28. Februar 2013 bietet die ZHAW Soziale Arbeit den entsprechenden CAS an.
Die Vormundschaftsbehörden werden neu durch interdisziplinär zusammengesetzte Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) ersetzt. Bei den inhaltlichen Neuerungen steht das Selbstbestimmungsrecht schutzbedürftiger Personen im Fokus. Zudem soll anhand zugeschnittener Massnahmen auf individuelle Hilfs- und Schutzbedürftigkeit reagiert werden. Dieses vom Prinzip der Subsidiarität und der Verhältnismässigkeit geleitete Konzept stellt hohe Anforderungen an interdisziplinäres und professionelles Arbeiten.
Alle Fachpersonen, die in Abklärung, Entscheidungsfindung, Beratung oder Betreuung im Kindes- und/oder Erwachsenenschutz arbeiten, sind von den rechtlichen Neuerungen betroffen und gefragt, zur angestrebten Professionalisierung beizutragen. Insbesondere auch die Arbeit an den Schnittstellen zur Sozialhilfe, zu den Sozialversicherungen, zu den Schulen, zur Polizei, zu Ärztinnen und Ärzten sowie Institutionen verlangt entsprechende Kompetenzen.
Die Broschüre zum CAS kann ab sofort von unserer Internetseite heruntergeladen werden. Die definitiven Daten sowie die gedruckte Broschüre folgen im Mai.

... Broschüre herunterladen



 
Sabina Vella, Studiengangleiterin CAS Kindes- und Erwachsenenschutzrecht

 
Sabina Vella ist seit Februar 2012 Dozentin für Zivil- und Sozialrecht mit Schwerpunkt Kindes- und Erwachsenenschutzrecht. Zuvor war sie lange Jahre als Juristin und Leiterin des Rechtsdiensts des Jugendsekretariats Bezirk Bülach tätig. Sie vertrat die Interessen von Kindern im Rahmen vormundschaftlicher Aufträge und gerichtlicher Mandate und kennt die sozialen Probleme von Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Sabina Vellas Schwerpunkte sind die Bereiche Familienrecht, Kindesrecht, Erwachsenenschutz, Personenrecht und Opferhilfe.

 
Fragen und Antworten zum neuen CAS Kindes- und Erwachsenenschutzrecht

Frau Vella, warum behandelt die ZHAW Departement Soziale Arbeit in einem CAS sowohl das Kindes- als auch das Erwachsenschutzrecht?
S. Vella: Die Erfahrung zeigt, dass Fachpersonen, die vorwiegend im Erwachsenenschutz arbeiten, nicht selten mit Themen rund um den Kindesschutz konfrontiert sind und umgekehrt. Zudem gibt es gerade im Zusammenhang mit den neuen Behördenorganisationen Themen, welche beide Bereiche gleichermassen betreffen.

Die inhaltlichen Neuerungen werden vor allem in Bezug auf das Erwachsenenschutzrecht viel diskutiert. Sind auch inhaltliche Neuerungen im Kindesschutzrecht zu erwarten?
S. Vella: Das Erwachsenenschutzrecht wird von Grund auf erneuert, das Kindesschutzrecht erfährt punktuell Änderungen. Zu den wesentlichen Neuerungen im Kindesschutz gehört die zwingende Prüfung der Kindesvertretung im Verfahren vor den KESB. Weitere Neuerungen betreffen Zuständigkeiten der KESB und neue Massnahmen, wie beispielsweise die Aufforderung der Eltern zu einem Mediationsversuch.

... zum vollständigen Interview mit Sabina Vella


 


 
Podiumsveranstaltung «Master in Sozialer Arbeit und berufliche Perspektiven»

 
Worin besteht der Mehrwert eines konsekutiven Masterabschlusses für Sozialarbeitende und Praxisorganisationen? An der Podiumsveranstaltung vom Montag, 30. April 2012, um 17.15 Uhr berichten zwei Masterabsolventinnen über ihr Studium und ihren beruflichen Neueinstieg nach dem Masterabschluss.
Beim anschliessenden Apéro haben Sie Gelegenheit, die Podiumsteilnehmerinnen sowie Dozierende des Masterstudiengangs kennenzulernen. Benjamin Brodbeck, Drums and Percussion, umrahmt die Veranstaltung musikalisch.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

... weitere Informationen und Anmeldung


 
Master-Verteidigungen

Im Februar haben 10 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ihre Master-Thesen verteidigt. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen zum «Master of Science in Social Work». Beispiele besonders gelungener Arbeiten aus diesem und früheren Abschlusssemestern können auf der Master-Website eingesehen werden.

... zu den Master-Thesen


 
Informationsveranstaltungen zum Master in Sozialer Arbeit

Dieses Jahr werden am Standort Zürich-Stettbach an folgenden Tagen Informationsveranstaltungen für den Master in Sozialer Arbeit durchgeführt:

•Montag, 16. April 2012, 18.00 bis 19.30 Uhr
•Montag, 21. Mai 2012, 18.00 bis 19.30 Uhr
•Montag, 25. Juni 2012, 18.00 bis 19.30 Uhr
•Montag, 20. August 2012, 18.00 bis 19.30 Uhr

... zur Anmeldung


 
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

 
SO.NEU.Adliswil – Sozialmonitoring in Neubaugebieten von Agglomerationsgemeinden

Forschung Bild Niederschwellig 
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt SO.NEU.Adliswil untersucht, welche sozial-integrativen Aspekte eine Agglomerationsgemeinde berücksichtigen muss, wenn sie mit einem starken Zuwachs an neuen Anwohnerinnen und Anwohnern, die vor allem aus den mittleren und oberen Regionen des sozialen Raums stammen, konfrontiert ist. Der Fokus liegt beispielhaft auf zwei Neubaugebieten der Stadt Adliswil (Dietlimoos und Grütpark).

SO.NEU.Adliswil ist einerseits die Abkürzung für «Sozialmonitoring in Neubaugebieten». Damit soll betont werden, dass ein Monitoring von Neubaugebieten für die betreffenden Gemeinden unerlässlich ist, um eine bedarfsgerechte Infrastruktur zu entwickeln. Andererseits kann der Projektname aber auch als «so neu Adliswil» gelesen werden: Ein Neubaugebiet dieser Art ist nämlich noch so neu, dass zu Beginn wenig Kenntnisse darüber vorliegen, wie es sich zu einem Zuhause entwickelt.

Von Juni 2011 bis Anfang 2013 befasst sich das Projektteam der ZHAW mit der Wohnsituation sowie dem Infrastruktur- und Vernetzungsbedarf der Neuzuziehenden. Ausserdem fördert und unterstützt es neue Ideen, Projekte und Siedlungsinitiativen der Bewohnerinnen und Bewohner. Finanziert wird das Forschungs- und Entwicklungsprojekt zu grossen Teilen von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI), einer Förderagentur des Bundes für anwendungsorientierte Forschung.

Die erste Monitoringphase (Auswertung Daten des Einwohnerwesens, Gespräche mit «Alteingesessenen», qualitative Interviews mit Neuzuziehenden) ist abgeschlossen, ebenso die erste Interventionsphase, während welcher die ZHAW ca. 6 Wochen lang mit einem Schiffscontainer im Neubaugebiet präsent war und verschiedene Aktivitäten mit den Bewohnerinnen und Bewohnern durchführte.

... mehr zum Projekt

... zum Monitoring- und Interventionsbericht

... Informationen zu abgeschlossenen und aktuellen Forschungsprojekten


 
 
REZENSIONEN
 
Social Marketing für eine bessere Welt
Unbehagen der Gesellschaft

Aus der Rezension von Christoph Gehrlach:

«So mutet es – auf den ersten Blick – beinahe grotesk, ja fast paradox an, Armut mit einem Instrument bekämpfen zu wollen, das ‹hochkommerzialisierte Unternehmen› bis zur Perfektion betreiben, um Gewinne zu erwirtschaften. Auf den zweiten Blick entdeckt man dann den ‹Charme› und den potenziellen Nutzen, wenn es darum geht, Marketingansätze, wie etwa den Marketing-Mix (die 4 Ps – Preis, Produkt, Platzierung und Promotion) auf die Verbesserung sozialer und gesundheitlicher Gesichtspunkte anzuwenden. Im Zentrum steht dann nicht mehr der Verkauf eines konkreten Produktes (in einem ökonomischen Sinne), sondern die Verhaltensänderung von Individuen und Gruppen und damit der individuelle und soziale Gewinn.»

… zur Rezension

 
Der Armut auf den Leib rücken
Innovation Soziale Arbeit

Aus der Rezension von Nadja Ramsauer:

«Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Buch von Sonja Matter schliesst eine grosse Forschungslücke. Was für Deutschland und den englischsprachigen Raum gut aufgearbeitet ist, gibt es bislang für die Schweiz nicht – nämlich eine Professionalisierungsgeschichte der Sozialen Arbeit. Sonja Matter streicht zwei Aspekte heraus. Erstens zeigt sie, dass das neu entstehende Professionsfeld eine Arena war, die von Pionierinnen und Pionieren entlang der Geschlechtergrenze hart umkämpft war. Zweitens zeigt die Autorin für den untersuchten Zeitraum von 1900 bis 1960 die vielfältigen internationalen Beziehungen der schweizerischen Sozialen Arbeit auf.»

… zur Rezension


… weitere Rezensionen
 
 
 
 
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